Berge und Meer
Wahre Naturschätze: der Harz und das Wattenmeer stehen als Nationalparke unter besonderem Schutz.
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© Markus Untergassmair TourismusMarketing Niedersachsen
Watten und Meer
Der Jahrtausende währende Kampf zwischen Meer und Land hat eine ganz besondere Küstenlandschaft erschaffen, die sich von den Niederlanden und den Küsten Niedersachsens und Schleswig-Holsteins bis nach Dänemark erstreckt: das Wattenmeer.
Nirgendwo auf der Welt hat sich unter dem Einfluss der Gezeiten eine vielfältigere Landschaft entwickelt, die sich noch heute immer wieder verändert. Ein ausgedehntes System aus großen Wattströmen und kleinen Prielen durchzieht weite Wattflächen. Muschelbänke, Seegraswiesen und Schlickwatt bieten vielen Tieren Nahrung. Blühende Salzwiesen im ausgedehnten Deichvorland und auf Inseln und Halligen wechseln ab mit weißen Stränden und Dünen. Diese Vielseitigkeit der Landschaft macht das Wattenmeer zu einem einzigartigen Lebensraum für mehr als 10.000 Tier- und Pflanzenarten. Für Millionen Zugvögel ist das Wattenmeer als Zwischenstopp und Rastgebiet unverzichtbar.
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© Markus Untergassmair TourismusMarketing Niedersachsen
Bei einer Wanderung durch das Watt hören Sie nur den Wind, das Knistern des Schlicks und die Rufe der Vögel. Im Zusammenspiel der Kräfte der Natur - Wind, Wasser und Wellen - erleben Sie noch heute, wie diese Landschaft seit der letzten Eiszeit geformt wurde und immer wieder neue Gestalt annimmt. Im Gehen spüren Sie, wie Herzmuscheln und Wattwürmer Wasser und Sand in die Höhe spritzen. Garnelen flitzen im seichten Wasser vor Ihnen davon und etwas weiter können Sie sogar Plattfische entdecken. Das sich zurückziehende Meer lässt Krabben, Muscheln, Seesterne und Einsiedlerkrebse zurück.
Am 1. Januar 1986 wurde durch die niedersächsische Regierung der Nationalpark „Niedersächsisches Wattenmeer“ ins Leben gerufen und damit unter besonderen Schutz gestellt. Eine weitere Anerkennung erfuhr das niedersächsische Wattenmeer im Jahre 1993. Der Nationalpark Wattenmeer wurde von der UNESCO in das „Weltnetz der Biosphärenreservate“ aufgenommen, als ein Schutzgebiet mit einer ganz besonderen aber repräsentativen Vegetationszone. Seit Juni 2009 erfährt dieses Gebiet eine weitere Anerkennung durch die UNESCO mit der Ernennung zum Weltnaturerbe. Das Naturphänomen Wattenmeer steht damit auf einer Stufe zu anderen berühmten Naturwundern dieser Erde, wie dem Grand Canyon (USA), Amazonas Regenwald (Brasilien) und dem Great Barrier Reef (Australien).
Das Watt, etwas mee(h)r als nur ein Haufen Schlick.
Mehr Informationen zum Wattenmeer finden Sie unter www.reiseland-niedersachsen.de.
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© Harzer Tourismusverband
Der Harz: immer ganz oben!
Der Harz, das nördlichste Mittelgebirge Deutschlands, liegt im Süden Niedersachsens und erstreckt sich ebenfalls über Teile der Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen. Tief eingeschnittene Täler, Berge mit unendlichen Laub- und Nadelwäldern, schroffe Felsen, sanfte Hügel, bunte Bergwiesen und klare Seen wechseln einander ab und prägen die Harzlandschaft.
Der Nationalpark Harz schützt und entwickelt eine artenreiche Mittelgebirgslandschaft mit Wäldern, Mooren und Fließgewässern. Bundesweit einmalig gibt es im Harz seit Anfang 2006 einen länderübergreifenden Nationalpark. Dieser setzt sich zusammen aus dem 1994 gegründeten "Nationalpark Harz" auf niedersächsischer Seite und dem bereits seit 1990 bestehenden "Nationalpark Hochharz" in Sachsen-Anhalt.
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© Jörg Axel Fischer
Einzigartig ist das „Harzer Luchsprojekt“ das seit 1999 durchgeführt wird. In einem großen Eingewöhnungsgehege werden Luchse aus Gehegen auf die Freiheit vorbereitet. Damit die Tiere verwildern, werden die Kontakte zum Menschen auf ein Minimum beschränkt. In einem Ausweichgehege an der Waldgaststätte Rabenklippe bei Bad Harzburg werden für die Dauer des Projektes Luchse gehalten, um die schönen aber scheuen Tiere in landschaftlich reizvoller Umgebung den Besuchern erlebbar zu machen.
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© Jörg Axel Fischer
Der Harz, das sind aber auch Mythen und Sagen, wie die vom Zwergenkönig Hübich oder die Geschichten rund um die Walpurgisnacht. Jedes Jahr am 30. April wird in vielen Harzer Orten mit großen Walpurgisfeiern der Frühling begrüßt. Die Nacht vor dem 1. Mai, dem Tag der heiligen Walpurga, ist altem Volksglauben nach von gespenstischen Umtrieben erfüllt. Sehr lange hielt sich der Brauch, drei Kreuze und bestimmte Kräuterbüschel an die Stalltüren zu heften, um das Vieh vor den Hexen zu schützen, die in der Walpurgisnacht auf Besen ausreiten. Auf die Abwehr des Hexentreibens werden auch Peitschenknalle, Läuten der Kirchenglocken und das Entzünden von Walpurgisfeuern bezogen.
Natur Natur sein lassen lautet das Motto in dieser sagenumwobenen Bergwildnis.
Ob im Frühling, wenn die Natur erwacht, im Sommer, im Herbst, wenn Nebelschwaden den Wald verzaubern oder im Winter - der Nationalpark Harz ist ein Erlebnis zu jeder Jahreszeit.
Mehr Informationen zum Harz finden Sie unter www.reiseland-niedersachsen.de.
Die Sparpreise der Bahn. Reisen ab 29,- Euro.
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Niedersachsen-Ticket als flexibles 1er-2er-3er-4er-5er-Ticket
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